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Freitag, der 12. Februar 2010 14:00

Personalentwicklung braucht Konzepte und langen Atem



VON: ELMAR GILLET



Dass in Zeiten knapper Kassen der Kreis Sparmöglichkeiten auch im Personalbereich ins Auge fasst, ist nachvollziehbar. Im Personalausschuss werden hierzu Anträge behandelt, die von der GRÜNEN Fraktion kritisch gesehen werden.



Dazu hat der Kreis nach Auffassung der GRÜNEN mit der Personalentwicklerin genau die Stelle, die diese Aufgabe unter den im Personalentwicklungsplan festgelegten Kriterien sachgerecht lösen kann.


„Pauschale Mittelkürzungen beim Personal, wie CDU und FDP beantragen, oder ein allgemeiner Prüfauftrag an die Verwaltung, wie von der SPD gefordert, werden den Ansprüchen an eine intelligente Personalwirtschaft nicht gerecht, sondern sind nur populistisch“ findet Fraktionsvorsitzender Elmar Gillet. 


Wenn darüber hinaus an anderer Stelle die SPD beantragt, mehr Auszubildende beim Kreis einzustellen, wird Personalpolitik regelrecht konfus: „Wollen wir wirklich Jugendliche im Verwaltungsbereich ausbilden, die später nicht übernommen werden und dann kaum Chancen haben, da ja alle öffentlichen Verwaltungen Personal einsparen sollen oder müssen?“ beurteilt Gillet diese Forderung. „Auch in diesem Fall muss durch die Personalentwicklung Klarheit über Folgen demographischer Entwicklung in der Kreisverwaltung hergestellt werden. Wohlfeile Anträge ins Blaue schaden mehr, als sie dem richtigen Ziel, der Schaffung von Ausbildungsplätzen, nutzen“.





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