Rüdiger Warnecke
"Die Ambivalenz zwischen den Wegen zur Durchsetzung von unternehmerischen Zielen und der politischen Arbeit für Grüne ist zwar da, aber gerade darin sehe ich eine Herausforderung, diese beruflichen Qualifikationen für die Parteiarbeit fruchtbar zu machen. Dies ist ein sinnvolles und notwendiges Unterfangen."
Grüne und Unternehmertum stehen sich eigentlich überhaupt nicht im Weg. Das sind Vorurteile aus grauen Urzeiten der grünen Bewegung. Grünes Unternehmertum hat inzwischen in einigen Teilbereichen die höchsten Zuwachsraten. Zum Beispiel die Windenergie, oder auch die ökologische Bausanierung.
Gerade wenn man, wie ich, viel mit altem Baubestand zu tun hat, erlebt man tagtäglich, wie sinnvoll die Arbeit unseres Bauministers ist.
Zum Beispiel die Wohnungsbauförderungsprogramme, die beim Bundesverband der Wohnungsverwalter offene Unterstützung erhalten. Oder auch die - neben der Neubauförderung - gleichgewichtige Förderung von Bestandserhaltung und Umrüstung nach baubiologischen und ökologischen Standards.
Wenn wir zu einer echten "Dafür-" Politik finden und weniger fatalistisch auf die schlechten Dinge verweisen, kommen wir auch weiter.
Die jungen Leute wollen einsteigen und sie wollen dabei auch ökologische Aspekte berücksichtigen und auf Nachhaltigkeit achten. Wir müssen dieser Generation nur klarmachen, dass es für sie im Grunde nur eine Partei gibt, da alle anderen keine 50 bis 100-Jahres-Perspektiven bieten. Das sind aber die Lebensperspektiven der jungen Leute, wenn sie ihr Leben und Nachwuchs planen.
Bis zu einem Drittel der Wahlbevölkerung denkt eigentlich "grün". Ein Viertel der Wahlbevölkerung hat schon mal grün gewählt. Lediglich 1 Prozent ist fest an die Partei gebunden. Das kann und darf so nicht bleiben.
Rüdiger Warnecke steht gerne für Gespräche auch in kleinerer Runde zur Verfügung. Anruf genügt!
In diesem Sinne bin ich fest davon überzeugt:
GRÜN KOMMT!

